Vereinfacht ausgedrückt, funktioniert die Seismik ähnlich wie eine Ultraschall-Untersuchung beim Arzt oder ein Echolot auf einem Schiff. Bei den geplanten Arbeiten werden zunächst spezielle Erdmikrophone – so genannte Geophone – entlang einer Messlinie in den Boden gesteckt. Im Anschluss daran erzeugt ein Impulsgeber-Fahrzeug – ein so genannter „Vibro-Truck“ – an der Erdoberfläche kurzzeitig Schallwellen mit unterschiedlichen Frequenzen. Die Geophone zeichnen die von den Geologischen Schichten im Untergrund reflektierten Wellen auf und speichern diese. Am Ende einer Messlinie werden die Geophone wieder eingesammelt und die Daten ausgelesen. Für Auswertung und Interpretation der Daten, die sich über mehrere Monate hinzieht, nutzen die Fachleute der DEA dann besonders leistungsfähige Rechner sowie spezielle Programme.  

Funktionsweise Vibroseismik