Sicherheit für Mensch und Umwelt hat für DEA höchste Priorität. In allen Phasen der Planung wurde und wird insbesondere darauf geachtet, technische Möglichkeiten so auszuschöpfen, dass Mensch und Natur geschont werden. DEA beachtet nicht nur alle gesetzlichen Vorschriften - wir haben auch den Anspruch, darüber hinaus gehende Standards zu setzen. Im Vorfeld der Messungen wurde durch ein anerkanntes Institut eine umfangreiche Umweltstudie durchgeführt. Diese finden Sie als Download hier, oder unter „Downloads“ am Fuß dieser Seite. In diesem „Umweltfachbeitrag“ werden die möglichen Einwirkungen des Projekts auf Flora und Fauna erfasst. In Zusammenarbeit mit Ökologen nutzt DEA die daraus gewonnenen Erkenntnisse, um Verfahren immer weiter zu optimieren und Eingriffe in die Natur zu minimieren. Brut- und Setzzeiten werden durch die Messungen nicht gestört, sensible Biotope werden umgangen und durch die vorwiegend auf den vorhandenen Straßen stattfindenden Arbeiten halten wir insgesamt unseren Einfluss auf den Naturraum auf einem sehr niedrigen Niveau. Bei den Messabschnitten abseits von öffentlichen Straßen wird zusätzlich eine ökologische Vorhabenbegleitung vor Ort sein. So stellen wir sicher, dass die Umwelt auch in diesen Gebieten möglichst wenig beeinträchtigt wird.

Wer genehmigt die Messungen?

Grundlage für die seismischen Messungen ist die Genehmigung, die das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) in Hannover der DEA Deutsche Erdoel AG erteilt. Den für die beschriebenen Arbeiten notwendigen Hauptbetriebsplan wird die DEA Deutsche Erdoel AG dem LBEG in Hannover zur Genehmigung vorlegen. Im Rahmen des umfangreichen Genehmigungsverfahrens wird das LBEG die entsprechenden Landkreise und Gemeinden als so genannte „Träger öffentlicher Belange“ beteiligen. Darüber hinaus wird DEA von den zuständigen Ämtern sowie von den durch die Arbeiten direkt betroffenen Eigentümern die Erlaubnis einholen, die im Verlauf der Messungen benötigten Straßen, Wege sowie einzelne Grundstücke zu befahren beziehungsweise zu betreten.  

Was bekommen die Anwohnerinnen und Anwohner von den Messungen mit?

Dass für die Anwohnerinnen und Anwohner der acht Messlinien mögliche Störungen durch die Arbeiten so gering wie irgend möglich ausfallen dürfen, stand für die DEA vom ersten Tag der Projektplanung an außer Frage. Dennoch können kleinere Beeinträchtigungen nicht vollständig ausgeschlossen werden. So sind zum einen während der Arbeiten die Betriebsgeräusche der „Vibro-Trucks“ rund um die jeweiligen Zwischenstopps zu hören. Außerdem können – je nach Bodenbeschaffenheit – in der unmittelbaren Nähe der Fahrzeuge leichte Vibrationen an der Oberfläche zu spüren sein. Diese sind vergleichbar mit den Vibrationen, die bei Bodenverdichtungsarbeiten im Straßenbau vorkommen. Darüber hinaus kann es an engeren Stellen der von der kleinen Kolonne genutzten öffentlichen Straßen und Wege zu kurzfristigen Verkehrsbehinderungen kommen. Für alle Beeinträchtigungen bitten wir Sie bereits heute um Verständnis! 

Kann bei den Messungen etwas schiefgehen?

Grundsätzlich nicht, denn bei allen Arbeiten und Messungen werden die für derartige Tätigkeiten vorgeschriebenen Sicherheitsabstände und -maßnahmen strikt eingehalten, überwacht und dokumentiert. Auch hat die DEA in den zurückliegenden Jahren rund ein Dutzend seismische Messungen ohne Zwischenfälle durchgeführt und verfügt dementsprechend über einen großen Erfahrungsschatz mit dieser Technologie. Zusätzlich werden wir als besondere Sicherheitsmaßnahme vor Ort moderne Schwingungsmessgeräte bereithalten (siehe Bild unten). Die Geräte werden immer dann zügig direkt an Gebäuden installiert, wenn sich die „Vibro-Trucks“ diesen annähern. So kann zum einen der Betrieb der „Vibro-Trucks“ umgehend gestoppt werden, wenn die Geräte Schwingungen anzeigen, die sich den in der DIN 4150 festgelegten Grenzwerten annähern. Zum anderen zeichnen die sensiblen Messgeräte alle unmittelbar an den Gebäuden tatsächlich ankommenden Schwingungen lückenlos auf. Diese Daten eignen sich zur Beweissicherung und dienen damit dem Schutz der Anwohnerinnen und Anwohner.

Mobiler Schwingungsmesser